Folge deinen Impulsen - IMMER


Dieser Text steht auf einem leuchtend orangen Post-it, das auf meinem Schreibtisch klebt. Es soll mich an meine Absicht erinnern, immer meinen Impulsen zu folgen, die im Laufe des Tages auftauchen. Warum? Weil ich so viel schneller meinen zukünftigen Träumen & Visionen näherkomme!

Es hat jetzt über ein Jahr gebraucht, bis ich endlich gecheckt habe, wie das mit den Impulsen so ist. Ich habe schon letzten Sommer begonnen, den leisen Impulsen zu folgen, die aus dem Herzen kommen, und kam in einen wundervollen FLOW-Zustand. Kennst du das? Wenn alles fließt, wenn alles leicht von der Hand zu gehen scheint? Wenn es dir vorkommt, als ob von allen Seiten alles genau so kommt, wie du es brauchst? Wenn du das Gefühl hast, immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein?

Doch leider brach dieser Flow-Zustand immer wieder ein oder es wurde „holprig“. Ich verstand nicht, warum das so ist – erst vor kurzem wurden mir zwei wesentliche Punkte klar.


1.

Ich brauche eine klare Intention. D.h. ich muss genau wissen, WAS ich will. Diese Intention schicke ich dann als Bitte „nach oben“. Es geht nicht um einzelne Teilschritte. Es geht nicht um das WIE. Es geht um das Endziel. Es geht darum, was ich gerne erreichen will und wie ich mich dann dabei fühle. Ich visualisiere also jenen Zeitpunkt, wo ich schon erreicht habe, was ich in meinem Leben kreieren will. Und ich fühle mich hinein – wie spürt es sich an, wenn alles gelungen ist? Wie fühle ich mich, wenn ich erreicht habe, was ich will?


Und dann?

Dann heißt es erst einmal nichts tun. – Still und ruhig warten … bis der erste Impuls kommt.


2.

Immer dem Impuls so folgen, wie er kommt. Nicht überlegen. Nicht zögern. SOFORT handeln. Denn sobald zu zögerst, schlägt dein Gehirn Alarm – und es findet 100 (nein, 1000!) Gründe, warum du nicht tun sollst/kannst/darfst, was dir gerade eingegeben wurde.

Ich habe jetzt realisiert, dass es der 2. Punkt war, wo es mich aus dem Flow-Zustand gekickt hat. Ich bekam einen Impuls – und fing dann zu denken an. Ich überlegte logische Schritte, zerpflückte die Idee und ging sie in der Art und Weise an, wie ich gelernt hatte, wie man Aufgaben eben angeht. Ich dachte, bevor ich diese Idee umsetzen kann, muss ich zuerst noch dieses oder jenes tun und dann zerfranste ich mich irgendwie. Doch die Impulse, die dich wirklich weiterbringen sind ungewohnt, scheinen manchmal völlig unlogisch und führen dich nicht Schritt für Schritt auf einer gerade Linie entlang, sondern der Weg schlängelt sich mal hierhin, mal dahin und scheint manchmal einen Riesensprung zu machen.

Als ich jetzt genauer beobachtete, WIE ich Impulsen folgte, bemerkte ich, dass ich ganz vielen nicht folgte, weil ich Angst hatte – weil sie mich aus meiner Komfortzone brachten und ich meinen Gedanken glaubte, die mir ganz schnell erzählten, dass ich es nicht tun konnte, …weil ich das sicher nicht kann, …weil ich nicht gut genug dafür bin, …weil man das nicht so tun kann, …weil niemand das so macht, weil …, weil, weil. Mein Kopf fand immer passende Glaubenssätze – Bullshit rules (mein neues Lieblingswort) – die mich zurückhielten, die mich klein machten, die mich schön in meiner Komfortzone hielten und mich in meiner Entwicklung behinderten.


Heute ist mir klar – wenn ich etwas Neues, Großartiges in meinem Leben erschaffen will, wenn ich die wunderbaren Visionen erreichen möchte, die aus meinem Herzen heraus wachsen wollen, dann geht es gar nicht anders, als die eigenen Grenzen zu überschreiten und Dinge zu tun, die ich noch nie getan habe, denn sonst wäre ich schon längst dort und hätte schon alles erreicht, was ich wollte.


Also beschloss ich vor zwei Wochen, allen Impulsen zu folgen und erlebte eine wunderbare Woche. Alles schien zu fließen, Synchronizitäten traten auf und ich fühlte, als ob ich Riesenschritte vorankam. Doch dann kam ich schnell an meine Grenzen. Immer wieder gab es Impulse, deren Umsetzung außerhalb meiner Komfortzone lagen. Ich begann zu sehen, dass diese Impulse genau an meinen Learning-Edges lagen, also dort, wo ich ohnehin wusste, dass ich etwas dazulernen musste, um mich weiter zu entwickeln.

Doch da stand ich nun mit meiner Angst und merkte, wie ich zögerte und sofort wieder aus dem Flow rutschte. Hier kam nun mein energetisches Wissen zum Zug. Mit Hilfe energetischer Tools konnte ich einige Ängste loslassen und transformieren, um dann wieder einzusteigen und den Impulsen zu folgen. Das ist ein spannendes Unterfangen. Rückblickend sehe ich, wie wunderbar alle Impulse zusammenpassen und mich meinen Träumen & Visionen näher und näher bringen.


Ich bleibe dran an meinen Impulsen, denn ich habe so viel zu gewinnen! Und ist eine Angst überwunden, sehe ich im Nachhinein, dass sie die Situation, die ich zu überwinden hatte, viel schwieriger und bedrohlicher darstellte, als sie dann tatsächlich war. Ich bin neugierig, wohin mich mein Weg noch führen wird. Ich weiß nur eines – ich fühle mich lebendiger, freier, leichter und viel mutiger als jemals zuvor. Und das fühlt sich verdammt gut an.




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Kerstin Donaldson

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