Meine Story - auf dem Weg zu meinem Soulbusiness


Heute möchte ich dir über meinen sehr spannenden Weg in die Selbständigkeit erzählen. Bis letzten Sommer habe ich noch in einer festen Anstellung gearbeitet. 20 Jahre lang war ich als Pädagogin in der Volksschule tätig und habe auch als Praxislehrerin mit Studierende gearbeitet. So sehr ich die Arbeit mit den Kindern liebte, so sehr merkte ich gerade in den letzten Jahren, dass für mich das System Schule ein Auslaufmodell ist und ich mich hier nicht entfalten konnte.

Der Schritt zu kündigen erforderte von mir eine Riesenportion Mut. Ich wusste nicht, was ich wirklich machen wollte. Also bewarb ich mich hier und da (alles im Bereich von Arbeit mit Kindern) und bekam – Gott sei Dank – lauter nette Absagen. (Danke! Danke! Danke!) Irgendwann dämmerte mir, dass ich mich viel zu klein machte – ich bewarb mich für Jobs, die weit unter meinen Fähigkeiten lagen. Und je länger ich daheim war und in meinen eigenen Rhythmen leben konnte, umso unangenehmer wurde für mich die Vorstellung, mich wieder in ein „System“ zu zwängen.

Also ließ ich das Suchen einfach einmal ganz bewusst los und entschied mich, einfach meinen Impulsen zu folgen und zu sehen, wohin mich das führen würde. Jetzt – im Nachhinein gesehen, war dies der mutigste und wichtigste Schritt, den ich je gemacht habe.


Hier scheint es mir wichtig anzumerken, dass ich keine finanzielle Basis hatte, diesen Schritt zu wählen – ich habe es trotzdem gemacht und bin nage jetzt – fast ein Jahr später – immer noch nicht am Hungertuch😊, denn: das Leben belohnt die Mutigen. Das habe nicht nur ich erleben dürfen, sondern davon sprechen viele, die bereit waren, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen. Einer hat es besonders schön auf den Punkt gebracht: "Die Natur liebt Mut. Du verpflichtest dich und die Natur wird reagieren ... So geschieht Magie. Ich lasse mich selbst in den Abgrund fallen und entdecke, dass es ein Federbett ist." - Terence McKenna - frei übersetzt aus dem Englischen )


Ich ließ mich also ganz auf meine ureigenen Rhythmen ein und war unglaublich fasziniert, was da plötzlich mit mir passierte. Meine Zeit schien sich „aufzudehnen“. Ich erlebte wahnsinnig viel in einem einzelnen Tag. Ich wurde sehr kreativ und war den ganzen Tag von früh bis spät beschäftigt. Meine Tage verschwammen ineinander und plötzlich war es nicht mehr wichtig, ob es ein Wochentag oder ein Wochenende oder ein Feiertag war. Ich machte lange Spaziergänge, lernte in verschiedenen Onlinekursen, las ein Buch nach dem anderen, lernte faszinierende Menschen kennen und schrieb selber an zwei unterschiedlichen Büchern. Eines davon werde ich Anfang August veröffentlichen: "Rhythmuswechsel. Im Kontakt mit den lebendigen Rhythmen des Lebens." Es erzählt von meinen ersten Erfahrungen und meiner Begeisterung, meinen eigenen Rhythmus wieder entdeckt zu haben – ich nenne es die Herz-Zeit - und es erzählt von den unglaublichen Erlebnissen, die ich in den letzten Monaten hatte.

Einer meiner ersten Impulse war es, mich für eine Diplom-Energetiker-Ausbildung anzumelden, was ich auch tat. Ich erinnere mich noch, wie ich mich am ersten Kurstag in den Kursraum setzte und dachte: „Kerstin, du bist ja völlig verrückt! Du gibst hier Geld aus das du nicht hast, und was willst du überhaupt mit der Energetik – diesem Hokuspokus – machen!?!“ Doch bereits am Ende des ersten Kurstages dämmerte es mir – ich konnte alle Dinge, die ich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte gelernt hatte, unter dem Hut der Energetik & Beratung zusammenführen. Ich hatte neben meiner Berufstätigkeit zahlreiche Ausbildungen absolviert - alle im Bereich der Körperarbeit & Kommunikation. Ich konnte alle Schätze, von denen mir gar nicht bewusst war, dass ich sie angesammelt hatte, hervorzaubern und etwas völlig Neues kreieren.

So kam eines zum anderen. Ich folgte weiterhin meinen Impulsen und konnte mich jetzt im Juni 2020 mit meiner Entwicklungsmeisterei selbständig machen. War den Weg immer leicht und flockig? Nein. Bei Gott nicht! Ich durfte immer wieder an riesigen Ängsten und Blockaden arbeiten. Ich durfte mich immer wieder mit schlotternden Knien hinstellen und sagen: „Ja, auch wenn ich Angst habe, ich gehe MEINEN Weg.“

Dieser Text gibt nur einen winzig kleinen Ausschnitt meines Abenteuers wider, das ich in diesem Jahr erlebt habe. Ich werden in den nächsten Tagen & Wochen mehr davon erzählen - denn da gibt es unheimlich viel zu teilen und zu lernen. Mit meinen Geschichte möchte ich vor allem eines: DICH ermutigen, deinen eigenen Rhythmen zu folgen - auf dein Herz zu horchen, das so viel mehr Weisheit in sich trägt, als wir es uns vorstellen können. Ich möchte DICH ermutigen, deinen Herzens-Weg zu gehen. Auch wenn es unmöglich erscheint, auch wenn es dir Angst macht, auch wenn du überhaupt noch nicht weißt, was dein Weg ist. Wenn du dich dort, wo du gerade bist, nicht völlig glücklich, zufrieden, leicht und voller Freude fühlst, dann bist du noch nicht am richtigen Ort angekommen. Ich will dich ermutigen - dein eigenes Soulbusiness zu finden. Und wenn du diesen Weg nicht alleine gehen magst - ich begleite dich unheimlich gerne dabei.



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Kerstin Donaldson

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