Wenn du die Hose voll hast ...

Seit 2 ½ Wochen folge ich nun meinen Impulsen – „no matter what!“ Und was soll ich sagen: es geschieht Magisches. Ich beobachte, dass ich oft sehr viel zu tun habe und alles total fließt und dass ich manchmal auch lange Zeit gar nix zu tun habe und einfach „sein“ darf. Dass es dich da schnell an deine Grenzen bringt, ist klar: ständig ploppen Glaubenssätze auf, die mir erzählen, dass ich faul bin, dass man das nicht machen darf, dass ich gefälligst was leisten soll, dass ich nur wer bin, wenn ich was vorzuweisen habe.... Und dann lächle ich und blicke auf meine Post-it-Sammlung und ziehe mir einen meiner neuen Glaubenssätze rein, die ich für mich wähle: „Ich bin genug! Denn ich bin Sternenstaub und Urgestein“, heißt es auf einem, und ich fühle mich glücklich und verbunden und geliebt.

Doch ich schwebe nicht immer auf der rosa Wolke, denn meine Visionen sind groß und die Impulse, die mich hinführen, bringen mich schnell aus meiner Komfortzone und an meine vermeintlichen Grenzen. Da sagt mir zum Beispiel ein Impuls, gehe life auf Facebook – und eine ganze Schar an Ängsten ploppt auf: „Was soll ich sagen? Wie mache ich das? Ich kann das nicht! Was denkst du dir, wer du bist? Du hast eh nix zu sagen, was wer hören will“ u.v.m.… und sie alle lassen mich klein und bedeutungslos fühlen. Und dann ist da etwas in mir, das sagt: „Schau, wenn du immer machst, was du immer machst, wirst du immer dort sein, wo du eh schon bist.“ Und ich denke mir, „Ok, ich habe zwar die Hose voll, und ich mach’s trotzdem. Weil ich wachsen will, weil ich mein Potential entdecken will, weil ich meine gaaanz ganz großen Visionen leben will.

Und dann gehe ich life und siehe da – es ist toll. Ich bekomme liebevolle Rückmeldungen und ich fühle mich großartig (danach). Und dann stellt sich’s heraus: das war nur der Probelauf. Denn ein paar Impulse später stehe ich wieder da: Scheißangst – Hose voll! Ich soll ein Coaching buchen, das weit über meine finanziellen Möglichkeiten liegt – WEIT! Und nach 3 Tagen Wrestling mit meinen Ängsten tue ich’s doch. Und als ich den aller ersten Satz der Coachin höre, schmelze ich dahin und weiß: alles ist gut. Es ist wieder genau, was ich als nächsten Schritt gebraucht habe. Danke, danke, danke - einen riesen Dank nach oben, dass ich so mutig bin! :)

Ich habe mich entschlossen meine Ängste nun anders anzusehen. Du siehst, dass ich als Bild heute einen Hai gewählt habe. Oft sehen wir nur seine schrecklichen Zähne und vergessen, dass dahinter ein wundervolles, liebevolles Wesen ist. (Ja, wirklich – frage jene Menschen, die Haie wirklich kennen & lieben gelernt haben.) Meine nächste Angst stelle ich mir als Hai vor, mit großen, scharfen Zähnen und dann lasse ich ihn sein Maul schließen und sehe dahinter das liebevolle, ruhige Wesen, das er tatsächlich ist.

Hose voll oder nicht – ich gehe meinen abenteuerlichen Weg weiter. Denn ich fühle mich lebendiger denn je.


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Kerstin Donaldson

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