Wie sprichts du?

Aktualisiert: Aug 18



Wir können es alle: wir können uns Himmel oder Hölle kreieren– alleine durch die Art und Weise, wie wir sprechen. Wie komme ich auf solch einen Gedanken? Ich arbeite gerade auf der einen Seite an meiner Online-Quest zum Thema gewaltfreier Kommunikation, und auf der anderen Seite daran, meiner Intuition immer mehr und mehr zu folgen. Und mir wurde dabei sehr stark bewusst, welche enorme Bedeutung die Art und Weise hat, wie wir mit uns selbst und mit anderen sprechen. D.h. welche Satzmuster und konkreten Worte wir verwenden.


Das, was ich zu mir selber sage, bestimmt, wie ich mein Leben gestalte und erlebe. Die Sätze, die ich innerlich zu mir selber sage, können mich „klein“ halten oder sie können mich fördern, können mein unentdecktes Potential hervorlocken und können mich „größer“ wachsen lassen. Die Sätze und Worte, die ich zu mir selbst sage (und wir reden ständig mit uns selbst), bestimmen, wie ich mich fühle und somit wie meine Grundstimmung ist. Meine Gedanken bestimmen, wie ich mich fühle!

Die Worte, die ich an andere richte, können unsere Beziehung fördern und uns gemeinsam wachsen lassen, oder sie können Mauern zwischen uns aufbauen und uns trennen. Dh. die Satzmuster und konkreten Worte, die ich zu anderen spreche, können uns einander näherbringen oder uns trennen.

Dieses „Klein-sein“, diese „Getrenntheit von anderen“ … das ist für mich der Zustand der Hölle. Die Verbundenheit zu uns selbst und mit anderen, unser eigenes und unser gemeinsames Wachsen und Blühen … das ist für mich der Zustand des Himmels.

Wir dürfen wählen, ob wir uns wie im Paradies fühlen wollen – unsere Sprache ist ein wesentlicher Schlüssel dazu.


Konkretes Beispiel:

Ich kann zu mir selber sagen: „Das kann ich nicht. Ich bin nicht gut genug dafür.“ – oder ich kann wählen, folgendes zu sagen: „Ich kann das noch nicht. Ich werde es lernen. Ich bin genug!“ Welche der beiden Möglichkeiten werden mich motivieren, über mich selbst hinaus zu wachsen?

Ich kann zu meiner Tochter sagen: „Du machst mich wütend! Dein Zimmer ist ein einziger Saustall!“ oder ich kann ihr sagen: „Ich bin frustriert, wenn ich sehe, dass in deinem Zimmer Kleidung, Bücher und Arbeitsblätter am Boden und am Tisch verteilt liegen, weil mir Ordnung und Sauberkeit wichtig sind.“

Mit welcher Version ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie überhaupt bereit ist, mir zuzuhören? Mit Hilfe der gewaltfreien Kommunikation – im Synonym auch Giraffensprache genannt – können wir lernen – andere Satzmuster als wir es vielleicht bisher gewohnt sind zu verwenden, um in eine Verbindung zu den anderen Menschen und auch in Verbindung zu uns selbst zu kommen.

So können wir unsere Beziehungen verändern – wir können eine liebevolle, lebensbejahende Beziehung zu uns selbst und zu anderen Menschen aufbauen – einzig alleine dadurch, dass wir bewusst auf unsere Sprache achten.

Darum ist es mir so wichtig, die Online-Quest: „Sprichst du giraffisch?“ zur Verfügung zu stellen, damit Menschen die Möglichkeit haben, diese geniale Form der Sprache zu erlernen und somit ihre Beziehungen und ihr gesamtes Leben neu zu gestalten. Eben: den Himmel auf Erden zu kreieren.

Beobachte einfach einmal einen Tag lang, was du so zu dir selber sagst: sind es Worte der Ermutigung, der Freude, der Verbundenheit, der Liebe? Oder sagst du dir, dass du etwas nicht kannst, dass du schon wieder etwas falsch gemacht hast, dass du das nie lernen wirst, ...etc. Und beobachte, wie du mit anderen sprichst: suchst du die Schuld beim Anderen, sagst du "Du bist ...oder du hast ...", schreist du viel, fühlst du dich oft ungehört und unverstanden?


Welche Welt kreierst du für dich und deine Lieben durch die Art und Weise, wie du sprichst?

Falls du mehr wissen willst, was es mit der Giraffensprache auf sich hat, findest du Infos auf: www.entwicklungsmeisterei.art/online-seminar-giraffensprache




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Kerstin Donaldson

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